Talentförderung

Gerd Nieswand
U13 Trainer
STP: Eslohe
Tel.: 02973 2173
Mobil: 0151 27057107
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Stefan Beule
U12 Trainer
STP: Eslohe

Mobil: 0160 95476043
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Matthias Müller
U14/U15
>STP: Eslohe

Mobil: 0170 / 8125315
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Sabrina Schütte
U 13 Trainer

STP: Brilon

Mobil: 0176 21179672
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Willi Vogel
U 13 Trainer

STP: Brilon
Tel.: 02961 8398
Mobil: 0170-9526078
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Carsten Streffing
U 14/U15
>STP: Brilon

Mobil: 0176 84530396
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Stützpunkt:

Die Talentsichtung und -förderung des Verbandes beginnt in den 30 Kreisen bzw. Stützpunkten in der Regel mit dem Aufbau einer E-Jugend- (U 11) Fördergruppe. Die Spieler/innen trainieren Montags und ggfs Sonntags unter der Leitung von qualifizierten Trainern des jeweiligen Kreises. Anschließend werden die besten Spieler in das DFB-Stützpunktsystem integriert und nehmen in den jeweiligen Altersjahrgängen U 12 bis U 18 an den Maßnahmen des Verbandes teil. Dieses sind u. a. die Vergleiche gegen andere Kreise bzw. Stützpunkte und mündet anschließend in den Westfalenmeisterschaften der jeweiligen Altersklassen. Bei diesen Westfalenmeisterschaften werden die besten Spieler für die Westfalenauswahl gesichtet und anschließend zu Lehrgängen bzw. Vergleichsspielen mit anderen Landesverbänden eingeladen. Aus den hieraus resultierenden Eindrücken werden die besten Spieler bei den deutschen Meisterschaften der Landesverbände vorgestellt, woraus dann die jeweiligen Junioren-Nationalmannschaften des DFB hervorgehen.

Das Talentförderprogramm des DFB optimiert bestehende Strukturen!

Das flächendeckende System von den Stützpunkten des DFB-Talentförderprogramms und den Talentzentren der Lizenzvereine stellt sicher, dass jedes leistungswillige Talent in Deutschland auch tatsächlich erfasst und je nach aktuellem Können optimal gefördert wird.

Der Erfolg kann sich nur dann einstellen, wenn das Zusammenspiel des DFB, der Landesverbände, der Kreise Sowie der Profi- und Amateurvereine funktioniert.

Und ein weiterer Aspekt ist wichtig: Im komplexen Sportspiel Fußball ist die Prognose äußerst schwierig, ob ein junger Spieler in ferner Zukunft zu einem Fußballer der Extraklasse heranreifen wird. Beste fußballerische Anlagen als D- oder C-Junior sind zwar eine unerlässliche Basis, bedeuten aber noch lange nicht, ob dieser junge Spieler später auch tatsächlich im Spitzenfußball landen wird. Zu unterschiedlich sind die Entwicklungsverläufe - viele im Kindesalter noch überragende Talente stagnieren später trotz besten Trainings, andere zunächst unauffälligere Typen rücken nach späten Leistungssprüngen ins Rampenlicht.

Ein Beleg hierfür: In den neunziger Jahren zählte nur etwa die Hälfte der debütierenden Nationalspieler schon im Alter von 15 oder 16 Jahren zur nationalen Spitze. Die andere Hälfte an Spielern gehörte zwar zu den regionalen Spitzentalenten, entwickelte sich aber erst später zu Top-Spielern.

Die Konsequenz: Der deutsche Fußball darf sich nicht zu früh ausschließlich auf einen kleinen Kreis an Top-Talenten konzentrieren und damit ein Großteil seiner Talente von vornherein unberücksichtigt lassen! Stattdessen muss es das Ziel sein, möglichst viele talentierten und leistungswilligen jungen Spieler in Deutschland zu erfassen und zu fördern. Nur so können wir relativ sicher sein, dass sich am Ende die wirklich besten aller Talente im Spitzenfußball und in unserer Nationalmannschaft wiederfinden.

 

Die Ziele und Vorteile des DFB-Talentförderprogramms:

Egal, wo ein Kind in Deutschland Fußball spielt, ob im Süden oder Norden, ob in der Großstadt oder im Dorf, ob im Regionalliga-Klub oder im Kreisliga-Verein, es muss die gleiche Chance besitzen, von den Trainern des Talentförderprogramms gesichtet zu werden. Und das nicht nur einmal, sondern regelmäßig. Wird der Junge oder das Mädchen einmal für talentiert befunden, soll es auch dauerhaft und konstant ausgebildet werden. Von Fachkräften, die mindestens die C-Lizenz besitzen. Nach einer einheitlichen Methodik. Und nach individuellen Bedürfnissen. Schließlich ist das Fördertraining eine Ergänzung zum Vereinstraining und dient vor allem der Taktik- und Technikschulung. Im Endeffekt soll für das Talent ein häufigeres und qualifizierteres Training angeboten werden.

Das DFB-Talentförderprogramm spricht gerade im D-Junioren-Bereich eine große Gruppe junger Vereinsspieler an. Das Ziel, dabei zu sein, wird für die Kinder somit greifbar, erreichbar. Daraus können Nachwuchskicker Motivation ziehen. Aber nicht nur die Begeisterung wächst, auch die Talentsichtung der Landesverbände wird weiter optimiert. Schließlich halten jetzt noch mehr Fachleute die Augen auf. Sportlich wird sich das Niveau der Spieler durch das qualifizierte Zusatztraining ebenfalls verbessern.Qualität und Quantität des Trainings aller ambitionierten Talente werden somit gerade zu Beginn der Karriere durch diese Förderung in den DFB-Stützpunkten verbessert. Damit aber nicht genug. Die besten Nachwuchsspieler kommen wie bisher in den zusätzlichen Genuss der Förderung durch die Verbände und die Junioren-Nationalmannschaften. Nur dieses Teamwork aller, die einen jungen Spieler begleiten, garantiert, dass jedes einzelne Talent sein fußballerisches Potential optimal ausschöpfen kann.Das Ziel der neuen Struktur ist es letztlich, eine ausreichende Zahl an Spitzenspielern auszubilden. Gerade der höherklassige Amateurfußball wird von diesen enormen Anstrengungen profitieren, denn er kann ebenfalls auf einen Kreis an spielstarken Fußballern zurückgreifen

 

Optimierung in der Talentförderung Fußball weiblich

Gute Nachrichten erhielt der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen zum Ende des Jahres 2013: Insgesamt 28 zusätzliche DFB-Stützpunkttrainerstellen wurden durch den DFB genehmigt. Jeder dieser neuen Trainer* bekommt – neben den klassischen Aufgaben im DFB-Stützpunkt – noch ein weiteres Aufgabengebiet.

So sind nun Trainer für den Bereich B-Junioren, Torhüter, Schule/Kiga und u. a. auch für das Schwerpunktthema Mädchenfußball zuständig. Diese neuen DFB-Stützpunkttrainer werden jeweils für vier FLVW-Kreise die Förderung und Entwicklung der weiblichen Top-Talente aktiv begleiten. Durch diese individuelle Betreuung können die Top-Talente noch besser gefördert werden, Defizite schneller erkannt und behoben werden.

Um die Synergieeffekte in der Talentförderung effektiv zu nutzen, wird die wöchentliche Ausbildung der weiblichen Top-Talente in Westfalen in den regionalen DFB-Stützpunkten der FLVW-Kreise mit den Talenten der Jungen erfolgen. Zwei Dinge stehen dabei im Vordergrund: das stetige Fordern und Fördern der Top-Talente und die kurzen Wege zum Talentförderort. Zusätzlich bringen der ständige Wettkampf und das „Sich-Messen" mit den besten Jungen die Mädchen bekanntermaßen deutlich weiter.

Durch die weitere Verzahnung der Talentsichtung und -förderung der Jungen und Mädchen war es nun ebenfalls sinnvoll die Ausbildung an den bekannten Talentförderzentren anzupassen. Im Zuge dieser Optimierung wurde nun von sechs auf vier überregionalen Talentförderzentren „TFZregio" (TFZ Nord, Süd, Ost und West) umgestellt.

Die geförderten Jahrgänge wurden auf die Jahrgänge U14 und U16 umgestellt. Die Ausbildung erfolgt in acht bis zehn Tageslehrgängen im Kalenderjahr an verschiedenen Standorten in Westfalen. Die Kader in den TFZregio setzen sich aus den Spielerinnen der DFB-Stützpunkte zusammen.

Die Trainer der TFZregio rekrutieren sich aus den DFB-Stützpunktrainern mit Schwerpunkt Juniorinnen der jeweiligen Regio und einem zusätzlichen FLVW-Trainer, der u. a. für die Durchführung der Maßnahmen und die Abstimmung mit der Verbandssportlehrerin zuständig ist. Aus den vier TFZregio ergeben sich dann die Kader der jeweiligen Jahrgangsauswahlen der Westfalenauswahl der Juniorinnen.

Spielerinnen der Jahrgänge U12 werden weiterhin zu Trainingslehrgängen in das SportCentrum Kamen-Kaiserau eingeladen, um sie behutsam an die Eliteförderung heranzuführen.

Die erste Sichtung der talentiertesten Juniorinnen (U11) erfolgt zukünftig über einen zentralen Sichtungslehrgang im SportCentrum Kamen-Kaiserau. An drei Tagen werden die besten Juniorinnen der Kreise (gemeldet über die Kreise) ihre Visitenkarte abgeben und anschließend entweder im DFB-Stützpunkt oder in die Juniorinnen-Kreisauswahlen integriert. Die Pilotveranstaltung startet im Juni 2014 mit dem Jahrgang 2003, im kommenden Jahr wird dann der Jahrgang 2004 gesichtet werden.

Weiterhin eine sehr wichtige Rolle im Rahmen der Talentförderung weiblich übernehmen die Juniorinnen-Kreisauswahlen. In fast allen Fußballkreisen ist es in den letzten Jahren gelungen, für die Altersklassen U12 und U14 erfolgreich Juniorinnenkreisauswahlen zu realisieren. Hier fördern engagierte Kreisauswahltrainer die Talente, für die eine Integration in den DFB-Stützpunkt bzw. die TFZregio noch zu früh ist.

Durch Spielrunden in der Halle und auf dem Feld werden diese Spielerinnen regelmäßig gesehen und ihr Leistungspotential eingeschätzt, so dass auch hier weiterhin die Möglichkeit besteht, in die Eliteförderung zu kommen. Zusätzlich findet ein regelmäßiger Austausch der Juniorinnenkreisauswahltrainer mit den Trainern der jeweiligen TFZ Regios statt, so dass ein engmaschiges Netz in der Talentbegleitung gesponnen wurde.

Die Verantwortlichen sind überzeugt, über diese enge Verzahnung von Kreis, DFB-Stützpunkt und TFZ regio/Verbandsauswahl, einen weiteren Schritt in die optimierte Talentförderung der Juniorinnen gegangen zu sein.

 

Ansprechpartner

FLVW-Geschäftsstelle:
Lukas Wickenkamp
Tel.: 02307 371-582
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Kommision Mädchenfußball:
Christian Düren
Tel.: 0151 10471734
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