Der Staffeltag des Hochsauerlandkreisess am 26.07.2017 in der Schützenhalle Winterberg/Elkeringhausen.

Zum vierten Mal eröffnete Michael Schütte, Vorsitzender des Fußball-Kreises Hochsauerlandkreis, in seiner Amtszeit den Staffeltag. Die jüngste Zusammenkunft fand am zurückliegenden Mittwochabend in der Schützenhalle Winterberg/Elkeringhausen. Nach einer kurzen Begrüßung übergab Schütte das Wort an Franz Loer, Vorsitzender des Kreis-Fußball-Ausschusses.

Loer gratulierte den beiden Meistern der A-Kreisliga West und Ost. Aufgestiegen in die Bezirksliga ist am Ende der VfB Marsberg, der den A-Liga-West-Tabellenführer, den SV Schmallenberg/Fredeburg, in den Entscheidungsspielen übertroffen hat.  Im entscheidenden Rückspiel setzte sich der VfB mit 3:0 durch, nachdem der SV Schmallenberg/Fredeburg das erste Aufeinandertreffen noch mit 3:2 gewonnen hatte.

„Insbesondere danke ich allen Staffelleitern, die akribisch die vielen Wünschen der Vereine berücksichtigt haben beim Erstellen der neuen Spielplänen“, erklärte Franz Loer.

Auch wurde das Thema „1,5 Aufsteiger“ in der kommenden Saison lebhaft diskutiert. Der Verlierer der beiden Aufstiegsspiele zwischen den Tabellenersten der Kreisliga A West und Ost hat künftig noch eine zusätzliche Chance, in die Bezirksliga aufsteigen zu können. „In einem weiteren einmaligen Aufstiegsspiel auf neutralem Platz ist der Verlierer nochmals gefordert. Der Gegner wird noch vom FLVW in Kaiserau festzulegen sein“, erläuterte Loer.

Sehr interessant waren an diesem Abend auch die Ausführungen von Polizeidirektor Bernd Scholz aus Meschede. „Wir sind für die Vereine da und die können uns bei hochbrisanten Spielen anfordern“, machte Bernd Scholz deutlich. Er machte die Vereine darauf aufmerksam, dass Spiele schon im Vorfeld als kritisch eingestuft werden können. „Haben Sie auch keine Angst, die 110 anzurufen, wir sind dann schnellstmöglich zur Stelle“, lautete seine Empfehlung.  Das Gewaltpotenzial auf den Sportplätzen steige, so Schröder weiter, immer häufiger, nicht nur unter Spielern, sondern auch unter den Zuschauern. Im folgenden Dialog mit den Vereinsvertretern wurden weitere Fragen detailliert vom Polizeidirektor beantwortet.

Hansi Rütten, Vorsitzender der Spruchkammer im Fußball-Kreis HSK, berichtete von 27 Fällen, die verhandelt wurden. „Sie haben überhandgenommen“, machte Rütten deutlich. Zudem seien, so Rütten weiter, elf Begegnungen unter Verbandsaufsicht durchgeführt worden. „In Zukunft werden die Strafen noch härter“, kündigte Rütten an und weiter: „So werden zum Beispiel auf dem Platz die Strafen für sexistische, obszöne oder rassistische Äußerungen  mit 500 Euro bestraft.“